Mein Moment mit Gott
Der Fernsehgottesdienst mit Heiko Bräuning

Film ab, Ton an!
Dieses Jahr möchten wir mit Ihnen jeden Tag im Advent gemeinsam beginnen. Mit einem besonderen Adventskalender. Ab sofort auf unserem Youtube-Kanal!
Ganz persönlich..
Das waren noch Zeiten, als man Geld tauschen bzw. wechseln musste, wenn man nach Italien, nach England oder nach Spanien in den Urlaub fuhr. Dank des Euros braucht man das nicht mehr. Wechseln gibt es nur noch in Sachen Hemden, die wechselt man. Ok, Ölwechsel, aber den lässt man ja meistens in der Werkstatt machen. Ob uns das Tauschen, der Wechsel noch geläufig ist?
Die Weihnachtszeit ist Tausch- und Wechselzeit!
„Ein fröhlicher Wechsel!“ Mit diesen Worten beschreibt Martin Luther trefflich das Weihnachtsgeschehen!
„Er wird ein Knecht und ich ein Herr; das mag ein Wechsel sein! Wie könnt es doch sein freundlicher, das herze Jesulein, das herze Jesulein!“ dichtet Nikolaus Herman (1480–1561)
Paul Gerhard folgert: „Gott wird Mensch, dir, Mensch zugute; Gottes Kind das verbindt sich mit unserm Blute.“
Mit einem wunderbaren Gedicht bringt es Angelus Silesius (1624 – 1677) auf den Punkt:
Wird Christus tausendmal in Bethlehem geboren
und nicht in dir, du bleibst noch ewiglich verloren.
Gott schleußt sich unerhört in Kindes Kleinheit ein:
Ach möchte ich doch ein Kind in diesem Kinde sein.
Ach könnte nur dein Herz zu einer Krippe werden,
Gott würde noch einmal ein Kind auf dieser Erden.
Ist deine Seele still und dem Geschöpfe Nacht,
so wird Gott in dir Mensch und alles wiederbracht.
Soll er dein Heiland sein und dich zu Gott erheben,
so musst du nicht sehr weit von seiner Krippe leben.
O wunderbarer Tausch!
Als wir in Israel waren, sind mir immer wieder Wechselstuben aufgefallen. Ja, da kann man noch Euro in Schekel wechseln. Die Wechselstube, in der der wunderbare Wechsel an Weihnachten stattfand, war ein Stall. Sonst war keine Stube mehr frei. Abgeschiedenheit. Finsternis. Kälte und doch Mittelpunkt der Welt und Zentrum der Heilsgeschichte! Was für ein Bild: Gott kommt genau da, wo wir Finsternis, Einsamkeit und Kälte ertragen müssen. Da hinein wird Christus geboren. Das Licht der Welt. Der Erlöser, der Veränderung schaffen kann!
Übrigens geschieht dann ein weiterer, wundersamer Wechsel, so wie es in einem Gebet aus dem 14. Jahrhundert heißt:
Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.
Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.
Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.
Er hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.
Sie persönlich sind der lebende Beweis dafür: Sie wurden durch Ihre Unterstützung für uns zu Christi Händen, die uns Gutes zukommen ließen. Sie wurden zu Christi Füßen, die mit uns auf dem Weg sind! Sie wurden zu Christi Lippen, die uns manch ermutigendes Wort sagten! Sie wurden für uns zu der Hilfe, für die wir Gott danken!
Wir haben bisher über 500.000 Euro Spenden bekommen. Das ist enorm viel Geld. Und wir sind dankbar dafür! Bis zum Jahresende fehlen uns noch ca. 300 000 Euro. Danke, wenn Sie wohlwollend prüfen, ob Sie uns helfen können! DANKE! (Jetzt spenden)
Gerne grüßen wir mit einem starken Text von Dietrich Bonhoeffer! Bitte nehmen Sie den für sich ganz persönlich:
„Gott wird Mensch, wirklicher Mensch. Während wir uns bemühen, über unser Menschsein hinauszuwachsen, den Menschen hinter uns zu lassen, wird Gott Mensch und wir müssen erkennen, daß Gott will, daß auch wir – Menschen, wirkliche Menschen, seien. Während wir unterscheiden zwischen Frommen und Gottlosen, Guten und Bösen, Edlen und Gemeinen, liebt Gott unterschiedslos den wirklichen Menschen. … Gott tritt auf die Seite des wirklichen Menschen und der wirklichen Welt gegen alle ihre Verkläger. (Quelle: Ethik, DBW Band 6, Seite 70 f)
In diesem Sinne eine gesegnete Adventszeit mit viel Besinnung, Stille und Licht im Herzen!
Im Namen des GdS-Team

Das neue Buch von Heiko Bräuning:

Jetzt im Shop vorbestellen (Lieferung ab 11. November 2025): zum Shop
Das aktuelle Buch von Heiko Bräuning:
Darum lässt Gott Leid zu
Ein Plädoyer dafür, nicht Gott an allem die Schuld zu geben! Ein spannender Denkanstoß! Vor Risiken und Nebenwirkungen wird gewarnt!
Ab sofort erhältlich. Natürlich in unserem Shop!

Hymne „Gunst der Stunde”
Jetzt als CD-Card bestellen!
Zum neuen Fernsehgottesdienst hat Heiko Bräuning zusammen mit David Plüss eine Hymne komponiert, die Sie ab sofort kostenlos per E-Mail bestellen können: als CD-Card mit Text und Notensatz zum Mitsingen.
Sie wollen die Hymne „Gunst der Stunde” jetzt schon hören?

Nicht vergessen: Abonnieren Sie jetzt den Newsletter zu „Gunst der Stunde” und verpassen Sie nichts mehr!
Was bedeutet „Gunst der Stunde“?
Wir stehen in der Gunst Gottes! Wir dürfen seine Gunst genießen! Seine Liebe, Gnade, Treue, Fürsorge gilt uns! Bedingungslos! Vorbehaltlos! Grenzenlos! Wir dürfen Gottes Gunst genießen. Wir dürfen seine Zuwendung genießen. Nutzen daraus ziehen für unseren Alltag, für unser Leben. Umgangssprachlich steht „Gunst der Stunde“ für eine Chance, eine Gelegenheit. Man kann sie ergreifen, „beim Schopfe packen“. Man kann sie aber auch „links liegen lassen“, „verstreichen lassen“, „nicht wahrnehmen“. Im juristischen Bereich meint „Gunst“ ein Vorkaufsrecht, eine Option, ein „Stimmrecht“.
„Jetzt ist die Gunst der Stunde.“ Immer und überall, wenn und wo wir das Evangelium verkündigen, erzählen wir den Menschen von der Gunst Gottes. Er ist und bleibt offen für jeden Menschen. Er will Beziehung zu jedem von uns. Als Schöpfer nimmt er sich selbst in die Pflicht, um uns besorgt zu sein. Seine Liebe ist wie ein Angebot. Unbefristet. Vorbehaltlos. Es ist Ansinnen und Absicht des Fernsehgottesdienstes, Menschen an Hecken und Zäunen zu erreichen, einzuladen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Die Gelegenheit „beim Schopf zu packen“, sich auf eine Beziehung mit Gott einzulassen.
Unsere Sendezeiten
Mittwoch
Auftanken TV
11:30 Uhr
Samstag
Star TV
9:30 Uhr
Sonntag
Anixe HD
10:00 Uhr
Anixe+
9:00 Uhr
Anixe+
18:30 Uhr
Star TV
10:00 Uhr
Rund um die Uhr streamen
Sendung verpasst? Kein Problem
Unsere letzten Sendungen
Unterstützen Sie „Gunst der Stunde“!
Danke für Ihre Unterstützung! Nur mit Ihrer Hilfe können wir diesen Fernsehgottesdienst produzieren.
Bleiben Sie auf dem Laufenden und verpassen Sie nichts!
Abonnieren Sie den Newsletter zu „Gunst der Stunde“!