Mein Moment mit Gott

Der Fernsehgottesdienst mit Heiko Bräuning


Kommt mit nach Israel!


Dankbarkeit! Ton an, Film ab!

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Ganz persönlich…

Dankbarkeit – das Leise sehen

Erntedank. Das klingt nach vollen Körben, reifen Äpfeln, leuchtenden Kürbissen und einem reich gedeckten Tisch. Nach all dem, was gewachsen ist und was wir ernten dürfen.

Aber vielleicht ist Ihnen in diesem Jahr gar nicht so sehr nach „vollem Korb“ zumute. Vielleicht war dieses Jahr anstrengend. Vielleicht ist etwas anders gekommen, als Sie gehofft hatten. Eine Sorge begleitet Sie schon lange. Ein lieber Mensch fehlt. Eine Tür ist verschlossen geblieben. Oder Sie schauen auf Ihr Leben und denken: Wofür soll ich gerade eigentlich dankbar sein? Ich glaube, Gott erschrickt vor dieser Frage nicht. Dankbarkeit bedeutet nicht, dass wir das Schwere schönreden müssen. Sie verlangt nicht, dass wir so tun, als wäre alles gut. Christliche Dankbarkeit ist kein aufgesetztes Lächeln über einem traurigen Herzen. Vielleicht beginnt Dankbarkeit viel leiser. Mit einem Blick.

Mitten in dem, was fehlt, entdecke ich plötzlich etwas, das da ist: einen Menschen, der nach mir fragt. Eine Tasse Kaffee am Morgen. Sonnenlicht am Fenster. Ein freundliches Wort. Eine Hand, die mich hält. Kraft für genau diesen einen Tag. Und manchmal ist es nur dieser eine Gedanke: Ich bin noch da. Und Gott ist auch da. In der Bibel heißt es: „Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“ (Psalm 107,1) Da steht nicht: Dankt Gott, weil immer alles gelingt. Weil ihr gesund seid. Weil eure Wünsche erfüllt wurden und eure Vorratskammern voll sind. Der tiefste Grund der Dankbarkeit ist ein anderer: Gott ist gut und seine Güte hört nicht auf. Auch dort nicht, wo ich sie gerade kaum erkennen kann.

Vielleicht ist das die besondere Einladung von Erntedank: Einmal nicht nur auf das zu schauen, was uns fehlt, sondern auf die kleinen und großen Spuren der Güte Gottes in unserem Leben. Was ist in diesem Jahr gewachsen? Vielleicht Geduld, wo Sie sie nie lernen wollten. Mut, den Sie sich selbst nicht zugetraut hätten. Eine Freundschaft, die tiefer geworden ist. Ein neuer Anfang. Versöhnung. Vertrauen. Oder die Erfahrung: Ich bin durch etwas hindurchgekommen, von dem ich dachte, ich würde es nicht schaffen.

Nicht jede Ernte kann man in einen Korb legen. Manche Ernte trägt man im Herzen.

Vielleicht mögen Sie heute für einen Moment innehalten und Gott ganz persönlich sagen: Danke. Danke für das, was selbstverständlich geworden ist und doch keineswegs selbstverständlich ist. Danke für Menschen, die mein Leben heller machen. Danke für Bewahrung, die ich vielleicht gar nicht bemerkt habe. Danke für Brot und Wasser, für ein Zuhause, für einen neuen Morgen.

Und auch: Danke, Gott, dass du mich nicht loslässt – selbst an den Tagen, an denen mir das Danken schwerfällt. Vielleicht verändert Dankbarkeit nicht sofort unsere Umstände, aber sie kann unseren Blick verändern. Sie öffnet ein kleines Fenster, durch das wieder Licht fällt.

Erntedank erinnert uns daran: Wir leben nicht nur von dem, was wir selbst schaffen können. Unser Leben ist immer auch Geschenk. Darum wünsche ich Ihnen in diesen Tagen nicht einfach einen vollen Erntekorb. Ich wünsche Ihnen offene Augen für das Gute, das vielleicht ganz unscheinbar neben Ihnen wächst. Ein Herz, das auch die kleinen Geschenke wieder wahrnehmen kann und die tröstliche Gewissheit: 

Wo immer Sie gerade stehen – Gottes Güte ist noch nicht zu Ende.

Vielleicht gibt es heute nur einen einzigen Grund zum Danken. Dann beginnen Sie mit diesem einen. Und vielleicht entdecken Sie morgen den nächsten.

Auch wir wollen als Team von Gunst der Stunde dankbar sein! Jeden Tag erreichen uns Spenden. Das ist ein Ermutigungs- und Liebeszeichen! Allerdings fehlen uns bis zum Jahresende noch ca. 400 000 Euro. Danke, wenn Sie uns mit einer besonderen Oktoberspende unterstützen und die Arbeit ermöglichen! DANKE, wenn Sie uns auf der Zielgeraden des Jahres 2026 helfen, die Kosten in den Griff zu bekommen! (Spenden) 

Erinnerung: Von Ende September bis Mitte Oktober ist das Zuschauerbüro von Gunst der Stunde nicht besetzt! In dieser Zeit wird es etwas ruhiger, in Sachen Zuschauerbetreuung, u.a. bei der Beantwortung von Mails, dem Versand von Bestellungen und Dankesbriefen, auf YouTube und bei Facebook usw. Danke für Ihr Verständnis!

Voller Vorfreude auf das, was kommt, hier ein Wort, ganz für Sie persönlich: 

„Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des HERRN Jesu und danket Gott und dem Vater durch ihn.“

(Kolosser 3, 17) 

Im Namen des GdS-Teams

Unterschrift Heiko Bräuning

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Hymne „Gunst der Stunde”
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Zum neuen Fernsehgottesdienst hat Heiko Bräuning zusammen mit David Plüss eine Hymne komponiert, die Sie ab sofort kostenlos per E-Mail bestellen können: als CD-Card mit Text und Notensatz zum Mitsingen. 

Sie wollen die Hymne „Gunst der Stunde” jetzt schon hören?

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Was bedeutet „Gunst der Stunde“?

Wir stehen in der Gunst Gottes! Wir dürfen seine Gunst genießen! Seine Liebe, Gnade, Treue, Fürsorge gilt uns! Bedingungslos! Vorbehaltlos! Grenzenlos! Wir dürfen Gottes Gunst genießen. Wir dürfen seine Zuwendung genießen. Nutzen daraus ziehen für unseren Alltag, für unser Leben. Umgangssprachlich steht „Gunst der Stunde“ für eine Chance, eine Gelegenheit. Man kann sie ergreifen, „beim Schopfe packen“. Man kann sie aber auch „links liegen lassen“, „verstreichen lassen“, „nicht wahrnehmen“. Im juristischen Bereich meint „Gunst“ ein Vorkaufsrecht, eine Option, ein „Stimmrecht“.

„Jetzt ist die Gunst der Stunde.“ Immer und überall, wenn und wo wir das Evangelium verkündigen, erzählen wir den Menschen von der Gunst Gottes. Er ist und bleibt offen für jeden Menschen. Er will Beziehung zu jedem von uns. Als Schöpfer nimmt er sich selbst in die Pflicht, um uns besorgt zu sein. Seine Liebe ist wie ein Angebot. Unbefristet. Vorbehaltlos. Es ist Ansinnen und Absicht des Fernsehgottesdienstes, Menschen an Hecken und Zäunen zu erreichen, einzuladen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Die Gelegenheit „beim Schopf zu packen“, sich auf eine Beziehung mit Gott einzulassen. 

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Sonntag

Auftanken TV (CH)

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