Mein Moment mit Gott
Der Fernsehgottesdienst mit Heiko Bräuning
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Kommt mit nach Israel! Film ab, Ton an!
Das Leben ist wie eine Baustelle! Ton an, Film ab!
Ganz persönlich…
Das Leben ist wie eine Baustelle…
Der Juli ist ein besonderer Monat. Die Natur steht in voller Blüte. Felder tragen Früchte, Gärten leuchten in kräftigen Farben, viele Menschen sehnen sich nach Urlaub, nach einer Pause, nach dem Gefühl: Jetzt darf es einmal leicht sein. Und doch erleben viele genau das Gegenteil. Das Leben fühlt sich eher wie eine Großbaustelle an.
Hier wird etwas eingerissen: eine Beziehung, ein Traum, die Gesundheit. Dort entsteht Neues: ein Umzug, ein neuer Arbeitsplatz, eine unbekannte Lebensphase. Überall liegen offene Baustellen – Dinge, die wir längst hätten erledigen wollen, Gespräche, die wir aufschieben, Sorgen, die uns den Schlaf rauben. Manchmal wissen wir selbst nicht mehr, wo wir zuerst anfangen sollen.
Wer schon einmal an einer echten Baustelle vorbeigegangen ist, kennt das Bild: Lärm. Staub. Absperrungen. Umleitungen. Von außen sieht alles chaotisch aus. Es ist kaum vorstellbar, dass hier einmal etwas Schönes entstehen soll.
Vielleicht sieht Gott unser Leben manchmal genauso – und erschrickt dennoch nicht. Denn Gott liebt keine fertigen Fassaden. Er arbeitet mit Menschen, die mitten im Umbau stehen. Abraham war alt und voller Fragen. Mose fühlte sich ungeeignet. Petrus machte Fehler. Maria verstand Gottes Weg zunächst überhaupt nicht. Und doch schrieb Gott mit jedem von ihnen Geschichte.
Vielleicht ist gerade das unsere größte Hoffnung: Gott wartet nicht darauf, dass wir endlich „fertig“ sind.
Er kommt mitten auf die Baustelle unseres Lebens. Er setzt sich nicht erst zu uns, wenn alles ordentlich aufgeräumt ist. Er steigt über Schutt und Gerüste. Er kennt den Lärm unserer Gedanken und die Risse unserer Seele. Und er sagt nicht: „Beeil dich.“ Sondern: „Ich bleibe bei dir.“
Manchmal wünschen wir uns, Gott würde unsere Baustellen einfach verschwinden lassen. Stattdessen schenkt er uns seine Gegenwart. Und oft ist das das größere Wunder.
Vielleicht ist der Juli deshalb ein guter Monat, um nicht auf das zu schauen, was noch unfertig ist, sondern auf das, was Gott schon begonnen hat. Eine kleine Veränderung. Ein neuer Mut. Ein versöhntes Gespräch. Ein Lächeln nach langer Zeit. Hoffnung wächst selten spektakulär – sie wächst wie ein Samenkorn. Am Ende einer Baustelle steht kein Gerüst mehr, sondern ein Zuhause.
Und genau das verspricht Gott auch uns.
Er hat das letzte Wort über unser Leben – nicht der Schutt, nicht die Umleitungen, nicht die offenen Fragen. Seine Hände bauen weiter.
In Liebe.
Mit Geduld.
Und mit einem Blick für das fertige Bild, das wir selbst noch gar nicht sehen können.
Beten Sie mit:
Lieber Vater im Himmel,
manchmal fühlt sich mein Leben an wie eine einzige Baustelle. So vieles ist unvollendet, manches zerbrochen, anderes macht mir Angst. Oft wünsche ich mir schnelle Lösungen, doch du schenkst mir deine Gegenwart.
Danke, dass du mich nicht aufgibst, obwohl ich noch lange nicht fertig bin. Danke, dass du in meinem Leben weiterbaust – Stein für Stein, Tag für Tag.
Schenke mir Geduld, wenn ich nur Staub und Gerüste sehe. Öffne mir die Augen für die kleinen Zeichen deiner Hoffnung. Lass mich darauf vertrauen, dass du vollenden wirst, was du in mir begonnen hast.
Segne diesen Juli. Lass ihn zu einem Monat werden, in dem ich deine Nähe erfahre und neue Zuversicht gewinne.
Amen.
Manchmal fühlt sich auch die Gunst der Stunde an, wie eine Großbaustelle. Vieles ist zu tun, vieles ist im Werden. Und es kostet viel Geld! Danke, dass Sie mit uns auf dem Weg sind. Wir geben unser Bestes für Sie! DANKE für Ihre Verbundenheit! Danke, wenn Sie mit einer besonderen Julispende unsere Arbeit unterstützen und ermöglichen! (Spenden) Wir bitten um Ihre Hilfe! Gerade mussten wir eine Rechnung über 28 000 Euro bezahlen für die Einblendung der Liedtexte. Zudem 8000 Euro Sendekosten. Das hat unser Konto sehr belastet, zudem wir in den letzten Wochen ca. 120 000 Euro Produktionskosten beglichen haben und begleichen konnten – dank Ihrer Hilfe! Bis zum Jahresende fehlen uns, stand heute, noch ca. 500 000 Euro! DANKE, wenn Sie uns in dieser heißen Sommerzeit helfen, die Kosten in den Griff zu bekommen! (Spenden)
Wir freuen uns auf die vor uns liegende Zeit, auf die neuen Gottesdienste, die wir mit Ihnen feiern dürfen. Gott spricht ganz persönlich zu Ihnen:
„Der HERR wird vollenden, was mich betrifft. HERR, deine Güte währt ewig. Das Werk deiner Hände wirst du nicht aufgeben.“ (Psalm 138,8)
Im Namen des GdS-Teams

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Hymne „Gunst der Stunde”
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Zum neuen Fernsehgottesdienst hat Heiko Bräuning zusammen mit David Plüss eine Hymne komponiert, die Sie ab sofort kostenlos per E-Mail bestellen können: als CD-Card mit Text und Notensatz zum Mitsingen.
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Was bedeutet „Gunst der Stunde“?
Wir stehen in der Gunst Gottes! Wir dürfen seine Gunst genießen! Seine Liebe, Gnade, Treue, Fürsorge gilt uns! Bedingungslos! Vorbehaltlos! Grenzenlos! Wir dürfen Gottes Gunst genießen. Wir dürfen seine Zuwendung genießen. Nutzen daraus ziehen für unseren Alltag, für unser Leben. Umgangssprachlich steht „Gunst der Stunde“ für eine Chance, eine Gelegenheit. Man kann sie ergreifen, „beim Schopfe packen“. Man kann sie aber auch „links liegen lassen“, „verstreichen lassen“, „nicht wahrnehmen“. Im juristischen Bereich meint „Gunst“ ein Vorkaufsrecht, eine Option, ein „Stimmrecht“.
„Jetzt ist die Gunst der Stunde.“ Immer und überall, wenn und wo wir das Evangelium verkündigen, erzählen wir den Menschen von der Gunst Gottes. Er ist und bleibt offen für jeden Menschen. Er will Beziehung zu jedem von uns. Als Schöpfer nimmt er sich selbst in die Pflicht, um uns besorgt zu sein. Seine Liebe ist wie ein Angebot. Unbefristet. Vorbehaltlos. Es ist Ansinnen und Absicht des Fernsehgottesdienstes, Menschen an Hecken und Zäunen zu erreichen, einzuladen, die Gunst der Stunde zu nutzen. Die Gelegenheit „beim Schopf zu packen“, sich auf eine Beziehung mit Gott einzulassen.
Unsere Sendezeiten
Sonntag
Auftanken TV (CH)
11:00 Uhr
Samstag
Star TV (CH)
9:30 Uhr
Sonntag
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Anixe+
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